Am Anfang waren viele Ideen... doch was ist aus ihnen geworden

Letzte Woche war es soweit: das neue Jahrbuch fand den Weg in die Hände seiner Leser. Dieser Augenblick war auch für die Redaktion ein lang ersehnter Moment und natürlich Grund genug ein wenig schmunzelnd zurück zu den Anfängen zu schauen, um danach sagen zu können: "Es lief zwar nicht immer alles problemlos, aber wir haben es geschafft!"

Bild entfernt. Mit dem Abschluss des alten Jahrbuchs begann auch zugleich die Arbeit an dem jüngsten Kind der Jahrbuch AG, dem Werk für das Schuljahr 2001 / 2002. Ähnlich wie im vorigen Jahr blieben zu Beginn einige Fragen offen stehen: Unter welchem Motto steht das neue Buch? Wie soll es aussehen? Welche Berichte erscheinen auf welchen Seiten? Wie werden die Seiten mit den Klassenfotos angelegt?

Erst nach Ende des Schuljahres war klar: Der Erfolg des SAS-Projektes sollte auch im Jahrbuch deutlich werden und somit dieses besondere Event in den Mittelpunkt rücken. Doch wie sollte das Ganze umgesetzt werden? Zahlreiche Entwürfe für das Layout nahmen viel Zeit in Anspruch, so dass auch die Ferien nicht ihren eigentlichen Sinn, nämlich der Erholung von den Strapazen des Schulalltags (…), dienten. Nicht nur einmal musste die Freizeit zurückgestellt und stattdessen gearbeitet werden. Und als ob dies noch nicht genug gewesen wäre, schlug Murphy's Law einmal mehr knallhart zu: da quittieren Scanner ihren Dienst, in den Druckerpatronen herrschte kurz nach Ladenschluss völlige Leere, Netzwerkkarten wurden auf wundersame Weise von den Systemen nicht erkannt und, und, und...

Doch all dies konnte uns nicht von unserem Weg, an dessen Ende das fertige Jahrbuch stand, abbringen und so stand nach mehreren Monaten voller unbekannter und amüsanter Fehlermeldungen das Grundgerüst eines neuen Jahrbuchs. Doch wer nun denkt, damit wäre die Ar-beit getan gewesen, der irrt. Bilder mussten noch bearbeitet, eingebunden und schließlich noch die Texte entsprechend angepasst werden. Erst als wir dann zwischen Weihnachten und Silvester die ersten Probedrucke in unseren Händen hielten und uns damit selbst ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk machen konnten, war allmählich ein Ende der Arbeit abzusehen. Noch ein paar Verbesserungen und Druckereibesuche trennten uns von jenem Donnerstag als sich die Druckerei meldete und verkündete, dass die fertigen Jahrbücher abholbereit sind und mit dieser letzten Anstrengung unsere zweijährige Arbeit in der Jahrbuchredaktion zu Ende ging.

Rückblickend können wir nun sagen, dass diese beiden Jahre zwar durchaus arbeitsintensiv waren und uns die Technik öfters einen Streich spielte, jedoch nehmen wir sowohl sehr schöne Erinnerungen an die Arbeit mit unserem Team, als auch eine Menge Erfahrung mit in un-ser Leben.

Für diese wundervolle Zeit bleibt uns nur noch ein Dankeschön an alle Beteiligten und die Hoffnung, dass sich bald ein neues, genauso schlagfertiges Team für die Zukunft finden wird.

Tobias Schloz