Am Donnerstag, den 29.01.2026, besuchten wir mit allen Schülerinnen und Schülern der Klasse 9 im Rahmen des Geschichtsunterrichts die KZ-Gedenkstätte Dachau bei München.
Nach unserer Ankunft am späten Vormittag wurden wir in Gruppen eingeteilt und bekamen eine geführte Tour über das Gelände. Während der Führung haben wir viel über die Geschichte des Konzentrationslagers Dachau gelernt, das 1933 errichtet wurde und eines der ersten Konzentrationslager war. Unser Guide erklärte uns, wofür die einzelnen Gebäude genutzt wurden und wie der Alltag der Häftlinge aussah.
Wir haben uns unter anderem das Lagertor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“, die Baracken und auch das Krematorium angeschaut. Besonders die Baracken haben uns sehr nachdenklich gestimmt, weil man sich dort vorstellen konnte, wie viele Menschen auf engem Raum leben mussten und wie schlecht sie behandelt wurden. Durch die Erklärungen während der Tour wurde einem erst richtig bewusst, wie grausam diese Zeit war.
Außerdem haben wir Ausstellungen mit Bildern, Texten und Berichten von ehemaligen Häftlingen gesehen. Das war sehr traurig, weil man dadurch viel mehr über das Leben der Menschen damals erfahren hat, zum Beispiel wie sie gelebt haben und welche persönlichen Dinge ihnen weggenommen wurden.
Der Ausflug war wichtig, weil man erst vor Ort richtig versteht, wie schlimm die Bedingungen und das Leid der Menschen damals waren. Dabei wird einem klar, wie bedeutend es ist, dass jeder etwas über diese Zeit lernt und versteht. Solche Ausflüge helfen uns, aus der Geschichte zu lernen, damit sich so etwas nie wiederholt.
Insgesamt war der Ausflug zwar traurig und hat einen auch zum Nachdenken gebracht, aber er war sehr lehrreich und sinnvoll. Wir würden ihn auf jeden Fall weiterempfehlen, weil man vor Ort viel mehr über die Geschichte lernt und versteht, warum es so wichtig ist, sich daran zu erinnern.
Wir möchten uns bei den begleitenden Lehrkräften und vor allem beim Förderverein des FLG bedanken, welcher uns bei den Fahrtkosten sehr unterstützt hat.